Meissener Porzellan - Kunsthandwerk mit höchster Präzision

Meissener Porzellan - Kunsthandwerk mit höchster Präzision
Über 200 Porzellanmalerinnen sind in der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meißen beschäftigt. Sie setzen nach einer dreineinhalbjährigen Ausbildung bis zu 20 unterschiedliche Maltechniken um. Die 10.000 speziellen Farbrezepturen aus Öl und Pulver sind streng geheim. Berühmte Dekore wie das heilige Zwiebelmuster oder die traditionsreiche Vogelmalerei zieren die Meissen Teller und Tassen.

Bis zu 8000 Blüten schmücken manche Porzellan-Vase. Jede Porzellanmalerein muss ein Grundreportoire von 36 Blüten-Arten beherrschen.

Modellieren, Brennen, Bossieren und Porzellanmalerei: All diese Arbeitsschritte sind in der Erlebniswelt Haus Meissen mit Schauwerkstatt und Museum zu Bestaunen.

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Ausgewählte Meissen-Kollektionen

 

Meissen - die älteste Porzellan-Manufaktur Europas

Nach einer langen Keramiktradition erfanden die Chinesen im 7. Jahrhundert nach Christus das Porzellan eher zufällig. Bis 1709 musste das weiße Gold zu hohen Preisen aus China importiert werden. Doch in diesem Jahr vermeldete der Alchemist Johann Friedrich Böttger nach unzähligen Versuchen die Erfindung des Porzellans zum 2. Mal. August der Starke, auch Sachsenfürst genannt, übte enormen Druck auf Böttger aus, um den prestigeträchtigen Stoff aus dem Fernen Osten nun selbst produzieren zu können. Er ließ zum Beispiel einen Zoo aus Porzellanfiguren und vor allem edles Geschirr für seine Festtafeln auf der Albrechtsburg in Meißen fertigen.

Das Kaolin wird noch heute von 2 Bergleuten aus der kleinsten Mine Europas für die Meissen-Manufaktur gewonnen. Meißner Porzellan ist weltweit für seine besondere Reinheit bekannt. Seit über 3 Jahrhunderten wird die Porzellanmasse anschliessend in Hohlformen bearbeitet und mit bis zu 1400 Grad gebrannt, um nach der Abkühung im Schlämmbassin in Triebischtal in höchster Präzision von Hand bemalt zu werden.